OVG stoppt Flüchtlingsheim

Immobilien24 Mai 2014 - 23:49:52Admin

Hamburg. Das OVG Hamburg hat den Baustopp des Verwaltungsgerichts für das Flüchtlingsheim in Harvestehude vom Januar bestätigt.

Auch in zweiter Instanz bleibt es beim Baustopp für die Flüchtlingsunterkunft an der Sophienterrasse im Hamburger Stadtteil Harvestehude. Das Oberverwaltungsgericht Hamburg (OVG) bestätigte die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hamburg vom Januar, dass das Flüchtlingsheim mit 220 Bewohnern für das Quartier zu groß sei. Hintergrund ist die Hamburgensie des "besonders geschützten Wohngebiets", das der Größe sozialer Einrichtungen - und eine solche ist die Flüchtlingsunterkunft aus Sicht des OVG - enge Grenzen setzt.

Gero Tuttlewski, der die klagende Anwohnerinitiative Sophienterrasse im Namen der Kanzlei Klemm & Partner vertritt, betonte, es gehe den Anwohnern nur um die "angemessene Dimensionierung" der Unterkunft, die von der städtischen Tochter Fördern & Wohnen im früheren Kreiswehrersatzamt an der Sophienterrasse eingerichtet werden soll. "Flüchtlinge und Familien aus Krisengebieten sind hier willkommen." Die Anwohnerinitiative Sophienterrasse besteht neben den drei Antragstellern aus 13 weiteren Parteien aus dem Quartier.

Die Stadt möchte jedoch zunächst nicht weiter mit den klagenden Anwohnern verhandeln, sondern plant auf der heutigen Sitzung der Senatskommission, den Bezirk Eimsbüttel anzuweisen, den B-Plan zu ändern, um das Areal als Gemeinbedarfsfläche für die Unterbringung von Flüchtlingen ausweisen zu können.


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